BASKETBALL

Rollstuhlbasketball war eine der ersten Sportarten, die zu therapeutischen Zwecken angeboten wurden, dies in den Vierzigern in England. Es ist also nicht erstaunlich, dass dieser Sport von Anfang an, beginnend 1960 in Rom, im Programm der Paralympischen Spiele war. Zu den Qualitäten, die dieser Sport erfordert gehören Geschicklichkeit, Geschwindigkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer. Dieser Sport ist im Laufe der Jahre immer populärer geworden und wird im Rahmen der Rehabilitation, des Freizeit- und des Wettbewerbssports ausgeübt.

 

Die Regeln sind dieselben wie im normalen Basketball mit einigen Anpassungen. So darf der Spieler beim Dribbeln seinen Rollstuhl mit dem Ball auf dem Schoss mit zwei Stößen an den Greifreifen nach vorne bringen, bevor er den Ball auf dem Boden aufspringen lassen muss. Jeder Spieler einer Mannschaft bekommt abhängig von seiner Behinderung eine gewisse Punktzahl (0,5 bis 4,5), die der basketballspezifischen Klassifikation entspricht. Die auf dem Feld anwesenden Spieler einer Mannschaft dürfen zusammen nie das Total von 14 Punkten überschreiten.

 

Dieser Sport wendet sich an alle Menschen mit einer körperlichen Behinderung unter der Voraussetzung, dass sie sich zum Spielen natürlich in einen Rollstuhl setzen müssen.   

 

 

Rollstuhlbasketball wird in Luxemburg vom Verein Luxrollers angeboten, der mit 2 Mannschaften an den nationalen Meisterschaften in Deutschland teilnimmt.  Die 1. Mannschaft spielt in der 2. Deutschen Bundesliga, die 2. Mannschaft in der Regionalliga Süd.