BOCCIA

Boccia ist eine paralympische Sportart, die ihre Premiere bei den Spielen 1984 hatte. Gespielt wird in der Halle, und dies einzeln, im Paar und in der Mannschaft. Dabei versuchen die Spieler ihre Lederbälle (jeweils rot oder blau für einen Spieler) möglichst nahe an den zuerst geworfenen weißen Ball (Jack) zu werfen.  Es erinnert damit an Pétanque oder Boule spielen. Es werden jeweils 6 Bälle pro Satz gespielt, wobei ein Spiel aus 4 Sätzen im Einzel- oder Doppelwettbewerb, sowie 6 im Mannschaftswettbewerb besteht. Gefragt sind eine gute Wurftechnik, hohe Präzision und auch Taktik.

 

Es gibt 4 verschieden Klassen im Boccia, wobei zu betonen ist, dass Boccia eine Sportart ist, die auch schwerbehinderte Menschen spielen können, dies gegebenenfalls mit Hilfe einer Rampe  und eines Assistenten.

 

Die Sportart wird seit kurzem im Rahmen der regelmäßigen Aktivitäten des Vereins ASHPL angeboten.

 

Kontakt  sophie.minelli@paralympics.lu