Para Judo

Para Judo wird nach den gleichen Regeln wie die olympische Variante ausgetragen. Einziger Unterschied ist, dass sich die Judoka unmittelbar vor Kampfbeginn und bei Unterbrechungen gegenseitig greifen müssen um die fehlende visuelle Kontaktaufnahme ein Stück weit auszugleichen. Dies wird auch Kumikata genannt.

 

Im paralympischen Wettkampfsport wird Para Judo ausschließlich von Personen mit einer Sehbehinderung mit bis zu 10  % Sehrest (B2 oder B3) oder Erblindung(B1) ausgeübt. Alle 3 Abstufungen der Seheinschränkung kämpfen zusammen, aufgeteilt in unterschiedliche Gewichtsklassen die von 60 bis 100 Kilogramm bei den Herren und 48 bis 70 Kilogramm bei den Damen reichen.

 

Die Kämpfe sind auf 4 Minuten angesetzt. Es gewinnt der*die Judoka, der*die nach Ablauf der Zeit die meisten Punkte erzielt hat oder im Laufe des Kampfes einen sogenannten Ippon (K.-o.-Wertung) geschafft hat. Für einen Ippon muss ein*e Judoka seinen*ihren Gegenüber entweder auf den Rücken werfen oder 25 Sekunden in einem Haltegriff festhalten, würgen oder hebeln, sodass sich diese*r nicht befreien kann.

 

Art der Behinderung- Startklassen

Kontakt


Beeinträchtigung

der Sehfähigkeit

                B1; B2; B3

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